Die bisherige Telefonanlage im Spital Nidwalden war seit über 23 Jahren im Einsatz und entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen an eine moderne, flexible und ausfallsichere Kommunikation. Insbesondere die fehlende Integration in den digitalen Arbeitsalltag sowie steigende Wartungskosten machten einen Systemwechsel notwendig. Ziel war eine zukunftsfähige Lösung mit hoher Betriebssicherheit, die sowohl die administrativen Bereiche als auch den medizinisch-pflegerischen Alltag optimal unterstützt.
Ein Systemwechsel nach über zwei Jahrzehnten bedeutet mehr als nur Technik. Es braucht Vertrauen, Fingerspitzengefühl und vor allem eine durchdachte Umstellung, die den laufenden Betrieb in einem Spital nicht beeinträchtigt. Besonders herausfordernd war die Vielfalt an Nutzergruppen: Während Pflegekräfte weiterhin auf bewährte Funktechnologie angewiesen sind, sollte die Verwaltung auf eine moderne PC-basierte Telefonie migrieren. Auch der Empfang arbeitete zuvor mit einem besonders veralteten System. Der Wechsel bedeutete eine spürbare Umstellung im Arbeitsalltag. Umso wichtiger war ein reibungsloser Übergang, der Mitarbeitende nicht überfordert, sondern mitnimmt.
Gemeinsam mit axelion implementierte das Spital Nidwalden eine moderne, App-basierte Kommunikationslösung auf Basis von Innovaphone. Über die Plattform myApps wurde die
neue Telefonie in den Arbeitsalltag integriert. Die Vermittlung erfolgt über SamWin, das zentrale Verzeichnis wird durch das RECOS Metadirectory bereitgestellt. Bestehende Ascom IP DECT-Geräte sowie der Ascom Alarmserver konnten nahtlos eingebunden werden. Die Mitarbeitenden profitieren heute von einer flexiblen, ortsunabhängigen Kommunikation mit hoher Systemstabilität. Besonders positiv wurde der nahtlose Übergang wahrgenommen:
Die meisten Mitarbeitenden konnten ihre bisherigen Telefonnummern behalten, was den Umstieg erheblich erleichterte. Auch der Empfang, der bislang mit einem veralteten System arbeitete, konnte erfolgreich umgestellt werden. Durch die Einführung der neuen Lösung konnten Prozesse automatisiert und zahlreiche Schnittstellen effizient eingebunden werden. Ein grosser Meilenstein in Richtung digitale Zukunft.
Das Spital Nidwalden ist ein Unternehmen der LUKS Gruppe, zu der auch das Luzerner Kantonsspital gehört. Harald Beiner ist Programmleiter der IT-Integration des Spital Nidwalden in die LUKS-Gruppe. Er war dafür besorgt, dass die neue Telefonie in die bestehenden LUKS-Software Schnittstellen eingebettet wurde.
Von Beginn an war die Zusammenarbeit mit axelion von gegenseitigem Vertrauen geprägt. Die Projektteams arbeiteten eng und unkompliziert zusammen, Herausforderungen wurden offen
angesprochen und pragmatisch gelöst. Besonders geschätzt wurde die Flexibilität der axelion-Crew, das nicht nur technisch stark aufgestellt war, sondern auch auf menschlicher Ebene
mit Fingerspitzengefühl begleitete. «Ich hatte von Anfang an ein sehr gutes Gefühl mit axelion. Hut ab!», bringt es Markus Scheuber, Technischer Leiter, auf den Punkt. Ein Satz, der nicht nur das Projekt beschreibt, sondern das Vertrauen widerspiegelt, das axelion als Partner auf Augenhöhe aufgebaut hat.
Über viele Jahre setzte die Spitex Wettingen-Neuenhof auf eine klassische Terminalserver-Infrastruktur. Diese war funktional, kam aber zunehmend an ihre Grenzen. Netzwerkausfälle bei der betrieblichen Infrastruktur mehrmals pro Woche führten zu Ärger bei den Mitarbeitenden, besonders im Pflegealltag, wo Zeit ohnehin knapp ist. «Das war schlichtweg nicht mehr zumutbar für unsere Leute», erinnert sich Samuel Schulthess, ICT-Leiter.
Auch Geschäftsführer Andreas Kaufmann sah Handlungsbedarf: «Unser Betrieb gehört zu den digital fortschrittlichsten im Kanton Aargau. Aber mit einer überlasteten und fehleranfälligen Infrastruktur konnten wir diesen Weg nicht weitergehen. Wir brauchten Stabilität, Sicherheit und eine Lösung, die zu unseren finanziellen Rahmenbedingungen passt.»
Die alte Umgebung war nicht nur störungsanfällig, sondern auch schwer skalierbar. Neue Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit liessen sich kaum umsetzen. Gleichzeitig wuchs der Betrieb und mit ihm die Komplexität. «Grob gesagt war das System, das wir ersetzt haben, das Herzstück des ganzen Betriebs. Der Schritt war für uns ein Komplettwechsel, entsprechend gross war der Respekt vor diesem Projekt», so Kaufmann.
Die Herausforderung bestand darin, eine ganzheitliche Lösung zu schaffen, die den Pflegealltag nicht belastet, sondern spürbar entlastet.
Mit axelion als Partner setzte die Spitex auf eine moderne, cloudbasierte Lösung mit Microsoft Azure Virtual Desktop. Ergänzt durch Microsoft Intune, Azure Files und eine sichere Zero-Trust-Architektur entstand eine flexible und zukunftssichere Plattform.
Wichtig war die Nähe zur Praxis: Pflegefachpersonen können heute wie gewohnt mit Thin Clients arbeiten, während die Verwaltung von flexiblen Notebooks profitiert. «Das Schöne ist, die Mitarbeitenden konnten ihre gewohnten Geräte weiterverwenden nur die Umgebung ist jetzt moderner, schneller und zuverlässiger», erklärt Schulthess. Besonders geschätzt wird auch die Flexibilität: «Wir können Mitarbeitende ohne Weiteres den Arbeitsplatz wechseln lassen ohne Einschränkungen. Diese Freiheit war für uns entscheidend.»
Die Verantwortlichen der Spitex betonen besonders die partnerschaftliche Zusammenarbeit. «Wir hatten das Gefühl, dass es axelion wirklich darum geht, uns eine funktionierende Lösung bereitzustellen und nicht einfach etwas zu verkaufen», sagt Kaufmann.
Die enge Begleitung, transparente Kommunikation und pragmatische Unterstützung auch in der Kommunikation mit dem Verwaltungsrat wurden als entscheidende Erfolgsfaktoren hervorgehoben. «Ich habe die axelion als sehr vertrauenswürdig und ehrlich empfunden. Es lohnt sich, ihre Sicht einzuholen, gerade weil sie den Betrieb ganzheitlich betrachten und nicht nur Einzelprobleme lösen», fasst Kaufmann zusammen.