Über viele Jahre setzte die Spitex Wettingen-Neuenhof auf eine klassische Terminalserver-Infrastruktur. Diese war funktional, kam aber zunehmend an ihre Grenzen. Netzwerkausfälle bei der betrieblichen Infrastruktur mehrmals pro Woche führten zu Ärger bei den Mitarbeitenden, besonders im Pflegealltag, wo Zeit ohnehin knapp ist.
„Das war schlichtweg nicht mehr zumutbar für unsere Leute“, erinnert sich Samuel Schulthess, ICT-Leiter.
Auch Geschäftsführer Andreas Kaufmann sah Handlungsbedarf:
„Unser Betrieb gehört zu den digital fortschrittlichsten im Kanton Aargau. Aber mit einer überlasteten und fehleranfälligen Infrastruktur konnten wir diesen Weg nicht weitergehen. Wir brauchten Stabilität, Sicherheit und eine Lösung, die zu unseren finanziellen Rahmenbedingungen passt.“
Die alte Umgebung war nicht nur störungsanfällig, sondern auch schwer skalierbar. Neue Anforderungen an Datenschutz und IT-Sicherheit liessen sich kaum umsetzen. Gleichzeitig wuchs der Betrieb und mit ihm die Komplexität.
„Grob gesagt war das System, das wir ersetzt haben, das Herzstück des ganzen Betriebs. Der Schritt war für uns ein Komplettwechsel, entsprechend gross war der Respekt vor diesem Projekt“, so Kaufmann.
Die Herausforderung bestand darin, eine ganzheitliche Lösung zu schaffen, die den Pflegealltag nicht belastet, sondern spürbar entlastet.
Mit axelion als Partner setzte die Spitex auf eine moderne, cloudbasierte Lösung mit Microsoft Azure Virtual Desktop. Ergänzt durch Microsoft Intune, Azure Files und eine sichere Zero-Trust-Architektur entstand eine flexible und zukunftssichere Plattform.
Wichtig war die Nähe zur Praxis: Pflegefachpersonen können heute wie gewohnt mit Thin Clients arbeiten, während die Verwaltung von flexiblen Notebooks profitiert.
„Das Schöne ist, die Mitarbeitenden konnten ihre gewohnten Geräte weiterverwenden nur die Umgebung ist jetzt moderner, schneller und zuverlässiger“, erklärt Schulthess. Besonders geschätzt wird auch die Flexibilität: „Wir können Mitarbeitende ohne Weiteres den Arbeitsplatz wechseln lassen ohne Einschränkungen. Diese Freiheit war für uns entscheidend.“
Die Verantwortlichen der Spitex betonen besonders die partnerschaftliche Zusammenarbeit.
„Wir hatten das Gefühl, dass es axelion wirklich darum geht, uns eine funktionierende Lösung bereitzustellen und nicht einfach etwas zu verkaufen“, sagt Kaufmann.
Die enge Begleitung, transparente Kommunikation und pragmatische Unterstützung auch in der Kommunikation mit dem Verwaltungsrat wurden als entscheidende Erfolgsfaktoren hervorgehoben.
„Ich habe die axelion als sehr vertrauenswürdig und ehrlich empfunden. Es lohnt sich, ihre Sicht einzuholen, gerade weil sie den Betrieb ganzheitlich betrachten und nicht nur Einzelprobleme lösen“, fasst Kaufmann zusammen.
Die Loslösung des Kompetenzbereichs Tourismus von der Stadtverwaltung Baden im Dezember 2022 stellte die neu gegründete TourismusRegion Baden AG vor eine komplexe Aufgabe. Die bisherigen IT-Services mussten von der Infrastruktur der Stadt Baden abgekoppelt werden, um Platz für eine eigenständige IT-Landschaft zu schaffen. Das Ziel war klar: Eine erweiterte Kapazität, verbesserte Effizienz und erhöhte Datensicherheit sollten die Basis für den Erfolg der neuen Organisation bilden.
Als Antwort auf diese Herausforderung wurde eine komplett neue IT-Infrastruktur aufgebaut. Eine cloudbasierte Lösung bot die notwendige Flexibilität und Skalierbarkeit, die für eine moderne Organisation unerlässlich sind. «Die Cloud-Lösung ermöglicht es uns, schnell auf sich ändernde Geschäftsanforderungen zu reagieren», nennt Andrea Portmann, die Geschäftsführerin der TourismusRegion Baden AG, als nur einen von vielen Vorteilen.
Durch den Umstieg auf Cloud-Services konnte nicht nur die Systemverfügbarkeit maximiert, sondern auch die Datenverarbeitungsrate erheblich gesteigert werden.
Der Wechsel auf die neue IT-Umgebung wollte aufgrund des sportlichen Zeitplans gut geplant sein. Die enge Zusammenarbeit mit axelion erwies sich dabei als Schlüsselfaktor für den Erfolg dieses Projekts. «Der rege Austausch sowie die hohe IT-Kompetenz waren entscheidend für einen reibungslosen Ablauf», betont Andrea Portmann. «Wenn Probleme auftauchten, konnten wir immer auf das schnelle und lösungsorientierte Handeln von axelion vertrauen. Ich schätze es zudem sehr, dass wir bei axelion immer eine persönliche Ansprechperson zur Verfügung haben, die unser Unternehmen und unsere Systeme kennt.»
Seit der technologischen Transformation kann die TourismusRegion Baden AG flexible Arbeitsformen wie Homeoffice und mobiles Arbeiten erfolgreich unterstützen.
Dies stellt nicht nur eine wichtige Anforderung für moderne Arbeitgeber:innen dar, sondern war auch ein zwingendes Kriterium. Andrea Portmann erklärt: «Zwischen unseren beiden Standorten im Info Baden Tourist Office sowie im Backoffice muss jederzeit ein fliegender Wechsel des Arbeitsplatzes möglich sein.» Somit unterstützt die Technologie ihre Mitarbeitenden optimal und schafft gleichzeitig eine Arbeitsumgebung, die den Anforderungen der heutigen Arbeitswelt gerecht wird.
Die Implementierung neuer Technologien ist auch im Tourismus-Sektor entscheidend, um wettbewerbsfähig zu bleiben und mit den wandelnden Bedürfnissen des Marktes schritthalten zu können. Ein gutes Beispiel hierfür ist die neuste Anschaffung im Info Baden Tourist Office: ein Touchscreen-Terminal, über welches sich die Besucher:innen interaktiv über das aktuelle Geschehen in Baden informieren können.
Damit trifft das Unternehmen genau den Puls der Zeit. Andrea Portmann plaudert aus dem Nähkästchen: «In der Euphorie unserer neuen Errungenschaft hatten wir damals ganz vergessen, die Leistung fachmännisch prüfen zu lassen». Quasi über Nacht hat axelion eine zusätzliche leistungsfähige LAN-Verbindung geschaffen, welche die grossen Datenmengen stemmen kann. «Da hat sich einmal mehr die enorme Geschwindigkeit von axelion herauskristallisiert.»
Die erfolgreiche IT-Modernisierung bildet die Grundlage für die weitere Reise der TourismusRegion Baden AG. Mit einer robusten, flexiblen und zukunftssicheren IT-Infrastruktur ist das Unternehmen nun ideal gerüstet, um sich den Herausforderungen der sich ständig verändernden Technologielandschaft zu stellen und weiterhin innovative Lösungen für die Vermarktung von Baden als attraktives Reiseziel zu entwickeln.
Die Stiftung etuna in Oberflachs engagiert sich leidenschaftlich für die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit besonderen Bedürfnissen. Die Stiftung formierte sich ursprünglich aus drei Schulinternaten, deren Geschichte bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Später wuchs die Organisation auf sieben Standorte.
Der strategische Zusammenschluss ermöglichte es, Synergien optimal zu nutzen. Doch die dezentral organisierte IT-Infrastruktur stellte ein Hindernis für die Vereinheitlichung der Softwarelandschaft dar. Dominik Gloor, Standortleiter etuna kasteln, zur damaligen Lage: «Wir brauchten dringend einen IT-Partner, der eine gemeinsame Plattform für alle Standorte schaffen konnte.»
Bei der Wahl des passenden Partners war nicht nur eine umfassende Expertise entscheidend, sondern auch die zwischenmenschliche Ebene, wie der Standortleiter betont: «Da bei uns der Mensch im Zentrum unseres Handelns steht, haben wir nach einem Partner gesucht mit ebenso familiärer Denkweise. Die Energie und das Engagement von axelion waren von Anfang an spürbar. Wir wussten sofort, dass wir den richtigen Partner gefunden hatten.»
Nach einer sorgfältigen Analyse der bestehenden IT-Infrastruktur und im engen Austausch mit allen Beteiligten wurde eine neue, zentralisierte Cloud-Infrastruktur aufgebaut. Die einzelnen Standorte konnten daraufhin schrittweise migriert werden.
Die Ausgangslage für die Migration war keine einfache: Gleich zu Projektbeginn rollte Covid-19 über die Schweiz. Innerhalb kürzester Zeit mussten die Schulen auf Home-Schooling umstellen, was eine schnelle und effiziente Lösung erforderte. Eine herausfordernde Zeit, so Dominik Gloor: «Der Wechsel direkt während der Corona-Pandemie war zeitkritisch. Hier zeigte sich die umfassende Erfahrung von axelion. Der geleistete Einsatz während des gesamten Prozesses war enorm.»
Dank grossem beidseitigem Engagement konnte der Schulunterricht ohne Unterbruch wieder aufgenommen werden. Gleichzeitig war dies der Startschuss für einen grossen Wandel der IT innerhalb der Stiftung. Die Grundlage für eine verbesserte Zusammenarbeit und effizientere Prozesse wurde geschaffen und im weiteren Verlauf fasste axelion sämtliche IT-Services auf der neuen Netzwerk-Infrastruktur zusammen. Dies sorgte für einen vereinfachten und effizienten Zugriff und Datenaustausch unter den verschiedenen Standorten.
Ein weiterer Mehrwert bot die Errichtung einer eigenen internen IT-Support-Stelle. Diese Entscheidung ermöglichte eine noch engere Zusammenarbeit mit axelion und schuf eine vertrauensvolle Partnerschaft auf Augenhöhe. Der IT-Supporter bei etuna profitiert in vielerlei Hinsicht von dieser Zusammenarbeit: «In Situationen, in denen die internen Kapazitäten nicht ausreichen, oder bei komplexeren Themen kann ich jederzeit auf den Support von axelion zurückgreifen. Dabei vertraue ich voll und ganz auf die zuvorkommende und lösungsorientierte Unterstützung durch meine direkten Ansprechpersonen.»
Für die Stiftung etuna markiert die Konsolidierung der IT-Infrastruktur den Beginn einer neuen Ära der Effizienz und digitalen Zusammenarbeit. «Es war ein grosser Schritt in die Digitalisierung – und wir sind noch nicht fertig», so Dominik Gloor. Denn es steht bereits das nächste Projekt in den Startlöchern: Die gesamte Datenstruktur soll homogenisiert und auf die Organisation zugeschnitten werden. Die ideale Basis für den weiteren Weg in eine integrative digitale Zukunft.
Das renommierte Hotel Château Gütsch steht für Eleganz und Klasse. Immer wieder logieren auch prominente Gäste im Luzerner Wahrzeichen. Diese einzigartige Location verspricht besten Komfort und höchste Qualität auf allen Ebenen. In den vergangenen Jahren hat das Hotel gemeinsam mit axelion den Weg in die Ära modernster Technologie beschritten.
Die Ausgangslage war eine heterogene Installation, geprägt von verschiedenen, nicht aufeinander abgestimmten Produkten. Dies führte zu ineffizienten Arbeitsprozessen und einem aufwendigen Support, da mehrere Partner für den Betrieb der Systeme verantwortlich waren. Das Ziel war klar: Eine Gesamtlösung mit einem einzigen Ansprechpartner. In axelion fand das Hotel einen kompetenten, lokalen Sparring-Partner, der nicht nur gut erreichbar und verfügbar ist, sondern auch eine enge Zusammenarbeit ermöglicht.
Angefangen mit dem Wechsel auf eine moderne WLAN-Lösung wurde die ICT-Infrastruktur des Hotels Schritt für Schritt erneuert. Für Andreas Gartmann, Gastgeber im Hotel Château Gütsch, bildet eine reibungslos funktionierende ICT das Rückgrat seines Betriebs. Diese hohe Stabilität und Verfügbarkeit erreichte die axelion-Crew unter anderem mit der Implementierung eines Business Voice Service sowie weiteren auf den Betrieb zugeschnittenen Lösungen aus der Cloud. Der zielweisende Schritt zur zuverlässigen Gesamtlösung erfolgte letztlich durch die Erneuerung der kompletten IT- und Netzwerk-Infrastruktur.
Die Voraussetzungen des mehrphasigen Projekts waren keine einfachen. Bedingt durch die Infrastruktur des 140-jährigen Hauses musste axelion vor allem in Bezug auf die Signalstärke sowie durch veraltete Leitungen oder fehlende Pläne einige Schwierigkeiten überwinden. Trotz der Herausforderungen erfolgte die Projektierung, Installation und Umstellung auf die neue ICT-Infrastruktur reibungslos.
Der Wechsel brachte wesentliche Vorteile: Durch die Auslagerung und Zentralisierung der ICT-Infrastruktur verbesserte sich die Netzwerkstruktur erheblich. Auch das Arbeiten im Homeoffice funktioniert einwandfrei. Die performante und zuverlässige Arbeitsumgebung sichert nicht nur eine hervorragende Erreichbarkeit, sondern auch maximale Effizienz in der Zusammenarbeit.
Nebst der Betreuung der ICT-Infrastruktur inklusive Managed Security Services und Support fungiert axelion auch als Sparring-Partner des Hotel Château Gütsch. Die Fachleute behalten den Überblick über die ICT-Plattform, optimieren laufend Technologie, Sicherheit und Kosten. Durch stetes Monitoring und präventive Wartung kann der Kunde proaktiv betreut und mögliche Probleme frühzeitig abgefangen werden. Und sollte dennoch eine Störung auftreten, sind die Spezialisten sofort zur Stelle. Andreas Gartmann betont: «Dadurch, dass die Mitarbeitenden von axelion unseren Betrieb genau kennen, können sie extrem schnell reagieren, was zu einer effizienten Problemlösung beiträgt.»
Auch in Zukunft hält das innovative Hotel Ausschau nach passenden und sinnvollen Technologien, die einen betrieblichen Mehrwert bieten. Dabei richtet das Management den Fokus auf nachhaltige Technologien und einen möglichst ressourcenschonenden Betrieb. Für ein durchweg einzigartiges Hotel-Erlebnis der Extraklasse.
Das Betagtenzentrum Linde, mitten im Dorf von Grosswangen gelegen, steht für Individualität, Innovation und Fachkompetenz. Mit einer umfassenden Sanierung sowie dem geplanten dreigeschossigen Erweiterungsbau entstehen derweil grosszügige, moderne Räumlichkeiten mit viel individuellem Freiraum und Privatsphäre. Diese baulichen Massnahmen stellten zusätzliche Anforderungen an die Infrastruktur. Zudem war die bestehende ICT-Anlage in die Jahre gekommen, was den Unterhalt und Support aufgrund fehlender Ersatzteile und Updates zunehmend erschwerte. Schnell war klar: Eine neue, zukunftsorientierte ICT-Gesamtlösung musste daher.
Nach der eingehenden Prüfung mehrerer Anbieter fiel die Wahl schliesslich auf axelion. Neben Preis / Leistung und der geografischen Nähe war vor allem der Lösungsvorschlag, der passgenau auf die Bedürfnisse der Einrichtung gestaltet wurde, ausschlaggebend. Jacqueline Meier, Leiterin des Zentrums, betont: «Wir fühlten uns bei axelion von Anfang an sehr gut beraten. Für jedes Problem hat man zielgerichtet eine Lösung gefunden.»
Die Umstellung erfolgte etappenweise, beginnend mit der Migration auf die axelion Cloud. In einem zweiten Schritt folgte der Neuaufbau eines redundanten Netzwerks, bevor im Anschluss die neue Telefonie, Alarmierung und zuletzt der Bewohnerruf integriert wurden. Während der gesamten Konzeption und Realisierung des Projekts legte das Team von axelion besonderen Wert darauf, den laufenden Betrieb nicht zu beeinträchtigen. Die Abstimmung mit externen Partnern sowie die kontinuierliche Klärung der Schnittstellen waren dabei essenziell.
Trotz sorgfältiger Planung tauchten während des Projektverlaufs einige Stolpersteine auf. Hier erwies sich die klare Kommunikation und enge Zusammenarbeit zwischen dem Betagtenzentrum Linde und axelion als entscheidender Faktor für eine schnelle Lösungsfindung.
Die praxisnahe Beratung ermöglichte es, die Bedürfnisse des Betagtenzentrums Linde genau zu verstehen und die Herausforderungen während des Projekts rasch zu überwinden. Was Jacqueline Meier an der Zusammenarbeit besonders schätzt: «Unsere Ansprechpersonen haben immer ein offenes Ohr für uns. Wenn ich ein Anliegen habe, weiss ich, sie kümmern sich sofort darum und kommen bei Bedarf direkt zu uns vor Ort.»
Der grösste Vorteil der neuen Umgebung zeigt sich im vereinfachten Pflegeprozess. «Die Pflegedokumentation ist für unsere Mitarbeitenden viel einfacher geworden. Mit dem Myco 3 von Ascom hat man immer alles direkt dabei und dadurch viel kürzere Laufwege», so die Zentrumsleiterin.
Sämtliche Pflegeverläufe sind nun sofort und überall griffbereit, die Vitalwerte werden direkt ins System übertragen und die Dokumentation erfolgt «ad hoc» über das Smartphone, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Dies bietet eine enorme Entlastung für das Personal und sorgt gleichzeitig für eine detaillierte Abbildung der Pflegeleistungen.
Die Umstellung auf die Lösungen von axelion brachte bereits nach kurzer Zeit deutliche Zeitersparnisse im Pflegeprozess. Zeit, die den Bewohnenden zugute kommt. Jacqueline Meier blickt auf den Projektverlauf zurück: «Es war ein intensives Projekt. Der ganze Aufwand hat sich aber letztlich ausgezahlt. Wir können voll und ganz hinter der neuen Lösung stehen.»
Das volle Potenzial ist aber noch längst nicht ausgeschöpft. So hat das Betagtenzentrum Linde bereits weitere Ideen, wie es seinen Betrieb noch attraktiver und bedürfnisgerechter gestalten kann. Immer mit dem Blick in Richtung Zukunft.
Die traditionsreiche Firma Wüest AG stand vor der Herausforderung, ihre IT-Infrastruktur rundum zu modernisieren. Die bestehenden Serversysteme, bisher als «Standalone Hosts» betrieben, erreichten ihre Leistungsgrenzen angesichts der wachsenden Anforderungen. Gleichzeitig wuchs der Wunsch nach einem neuen IT-Partner mit einer umfassenden Betreuung.
Nachdem Gespräche mit verschiedenen Providern und Anbietern geführt wurden, fiel die Wahl letztlich auf axelion. Ausschlaggebend war nicht nur die räumliche Nähe, sondern vor allem die menschliche Kompatibilität. «Die Chemie zwischen den Teams stimmt. Mit axelion haben wir einen Partner, der genauso schnell und pragmatisch handelt, wie wir es tun», so Patrick Felber, kaufmännischer Leiter und Geschäftsleitungs-Mitglied der Wüest AG.
Der Weg zur Erneuerung der IT wurde in klaren Schritten gegangen, beginnend mit einer Bestandsaufnahme und Prioritätensetzung. Das Ziel war klar: Ein sicheres Fundament für sämtliche IT-Services und gleichzeitig Raum für Erweiterungen zu schaffen.
Die gemeinsame Auslegeordnung mit dem Team von axelion spielte eine Schlüsselrolle, um einen klaren Überblick darüber zu bekommen, in welche Richtung sich die IT der Wüest AG entwickeln sollte. Im nächsten Schritt wurde die Diskussion über die Erneuerung der Infrastruktur geführt, wobei sich die Wüest AG für den Aufbau einer Core-Infrastruktur mit redundanten Serversystemen entschied, um eine höhere Verfügbarkeit und Performance sicherzustellen.
Die bestehenden IT-Services wurden im Live-Betrieb auf die neue Umgebung repliziert. Dieser Migrationsprozess wurde sorgfältig geplant, um Ausfallzeiten zu vermeiden. Obwohl Lieferengpässe zeitliche Verzögerungen verursachten, verlief die Umstellung reibungslos.
Zeitgleich mit der Migration erfolgte die Einführung eines Document Management Systems (DMS) sowie die Zentralisierung der Dienste für branchenspezifische Applikationen wie ArchiCAD und Tekla Structures, was den Bau weiterer Schnittstellen in der Systemlandschaft erforderte.
Die Mitarbeitenden der unter einem Dach tätigen Firmen Wüest AG, Kollektiv.w AG und Tibag AG reagierten positiv auf die Veränderungen. Nebst dem performanteren Server ermöglichen auch die neu geschaffenen Schnittstellen nun eine noch effizientere Umsetzung von Projekten sowie eine vereinfachte Zusammenarbeit intern wie auch extern.
Gerade bei langfristigen Projekten ist eine vertrauensvolle Partnerschaft und Kommunikation auf Augenhöhe das A und O. Die Zusammenarbeit mit axelion beschreibt Patrick Felber als äusserst positiv. Das Team von axelion zeichnete sich durch proaktives Mitdenken und schnelle Reaktionszeiten aus. Der kaufmännische Leiter dazu: «Ich schätze sehr, dass ich mich jederzeit mit meinem Ansprechpartner direkt austauschen und mit ihm über IT-relevante Themen diskutieren kann. Gerade auch, wenn es darum geht, neue Elemente in die Systemlandschaft zu integrieren oder diese zu erweitern.»
Der Grundstein für künftige Entwicklungen wurde mit der modernen, sicheren und leistungsstarken Umgebung definitiv gelegt. Ganz nach dem Leitspruch der Wüest AG:
Jährlich verlassen über 100’000 Fenster auf speziellen Mehrweg-Gebinden die 4B-Produktionsstätte in Hochdorf. Während früher viel Zeit in die Ortung dieser Gebinde floss, verlässt sich 4B heute auf die Tracking- und IoT-Technologie von Sensolus.
Sobald die Mehrweg-Gebinde das Werk verlassen, übernehmen externe Speditionen die Lieferprozesse. Das stellte 4B bei der Rückholung der Gebinde bisher vor eine Reihe von Herausforderungen. Denn oft stimmte die Anzahl der angeforderten Gebinde nicht mit den tatsächlich retournierten überein, was zu unnötigen zusätzlichen Transporten sowie Suchaktionen auf der Baustelle führte. Diese äusserst ineffiziente Rückhol-Logistik liess nicht nur die Kosten in die Höhe steigen, sondern gefährdete auch die hohe Kundenzufriedenheit.
Auf der Suche nach einer passenden Lösung scannten Thomas Hermann, Leiter Lager und Spedition bei 4B, und sein Team den Markt und testeten eine Vielzahl von Tracking-Angeboten. Im Proof-of-Value durch axelion wurden dabei alle Erwartungen übertroffen. Die Lösung von Sensolus trumpfte nebst dem Rundum-sorglos-Paket insbesondere durch seine extra robusten Tracker mit fünf Jahren garantierter Akkuleistung. In einer Rekordzeit von gerade einmal vier Monaten wurden nahezu alle 4B-Gebinde mit 4’000 bestellten Sensolus-Tracker ausgestattet und konfiguriert.
«Wir sind vollkommen überzeugt von der Tracking-Lösung. Unter anderem, weil wir jetzt genau wissen, wo unsere Gebinde stehen und so höchste Transparenz innerhalb unserer Logistikströme schaffen können. Wir haben beispielsweise ein Gebinde, das eigentlich bei uns in der Schweiz sein sollte, auf einem Parkplatz im Norden von Deutschland wiedergefunden. Das hat uns schon sehr erstaunt», sagt Lager- und Speditionsleiter Thomas Hermann.
Neben der Standortbestimmung sollte vor allem die Planbarkeit der Rückholung durch den Einsatz der Tracker verbessert werden. Dazu wurde ein speziell konfigurierter Positions-Sensor eingesetzt, dessen Status mit nur einem Handgriff geändert werden kann. Anhand der Drehrichtung des Trackers kann so erkannt werden, welche Gebinde zur Abholung bereitstehen und wohin diese retourniert werden müssen. Wenn der Tracker beispielsweise nach links gedreht ist, dann ist das Gebinde leer und kann abgeholt werden. Ist er hingegen nach rechts gedreht, ist das Gebinde mit Recycling-Material beladen und kann nach dessen fachgerechter Entsorgung ins Lager zurückgeführt werden.
Durch die Digitalisierung der Ladungsträger sind viele Prozesse nicht nur effizienter, sondern auch kostengünstiger geworden. Allein das Wissen, wie viele Gebinde im Bestand sind und wo diese stehen, hat unnötige Neuanschaffungen verhindert. Zudem konnte 4B dank der effizienten und proaktiven Gebinde-Rückführung durch die Tracker mögliche Liefer-Engpässe vermeiden und jeden Auftrag pünktlich ausführen. Thomas Hermann dazu: «Schon jetzt zeigt sich, dass die Tracker auf vielseitige Weise eingebunden werden können. Das kitzelt unseren Innovationstrieb und ich bin mir sicher, dass wir in den nächsten Monaten und Jahren unsere Prozesse und damit auch unsere Kundenzufriedenheit mithilfe der Tracking-Lösung noch weiter optimieren werden.»
Einmal mehr macht 4B mit dieser Lösung seinem Ruf als Pionier der Branche alle Ehre.
Die Geschichte des Kantonsspitals Obwalden reicht zurück bis ins 15. Jahrhundert, wo in der «Spittelmatte» Arme und Bedürftige behandelt wurden. Heute stellt das idyllisch gelegene Spital die stationäre Grundversorgung in der Region sicher und bietet zusätzlich eine Reihe von ambulanten Spezialangeboten.
Seit der Einweihung des neuen Patiententrakts im Jahr 2014 ist das Kantonsspital Obwalden und seine Infrastruktur immer weiter gewachsen. Im Rahmen des normalen Lifecycles muss nun die systemrelevante Betriebstelefonie erneuert werden. Die Ersatz-Investition ist in zwei Etappen geplant: Im ersten Schritt werden die kabelgebundenen Telefon-Apparate durch ein modernes IP-Telefonie-System ersetzt. Anschliessend folgt der Ersatz der rund 250 tragbaren Geräte.
Die Herausforderung bestand darin eine Lösung zu designen, die performant, modern und innovativ ist und gleichzeitig alle bestehenden Bedürfnisse abdeckt. Im umfassenden Auswahl-Verfahren konnte axelion durch modernste Technologien, Weitblick und nicht zuletzt in puncto Tragbarkeit überzeugen. Roland Blättler, Leiter Informatik des Kantonsspitals Obwalden, ist froh über diese Wahl und ergänzt: «Im Austausch mit externen Fachleuten wurden wir mehrfach in unserem Entscheid bestätigt.»
Um die breite Bedürfnispalette in der Telefonie abdecken zu können, wurden massgeschneiderte Lösungen eingesetzt. Für eine reibungslose Kommunikation zwischen den unterschiedlichen Systemen mussten mehr als 20 Schnittstellen und Brücken gebaut und adaptiert werden. «Grundlegend hierfür war, dass das Netzwerk den gegebenen Anforderungen entspricht», so Roland Blättler, «denn ohne performantes Netzwerk gibt es keine IP-Telefonie.»
Natürlich gab es im Projektverlauf auch die eine oder andere Hürde zu bewältigen. Der Leiter Informatik des Kantonsspitals klärt auf: «Es wäre falsch zu denken, dass ein Projekt in dieser Dimension und Komplexität absolut mühlelos über die Bühne geht.» Umso wichtiger ist eine enge Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Parteien. «Das axelion-Team hat einen super Job gemacht. Es wurden zur richtigen Zeit die richtigen Fragen gestellt und die Kommunikation untereinander war stets konstruktiv, offen und zielführend. Die Chemie hat einfach gestimmt», sagt Roland Blättler rückblickend.
Mit der Umstellung auf die moderne Kommunikationslösung hat das Kantonsspital Obwalden gleichzeitig den Weg geebnet für einen weiteren Ausbau des Medizintechnik-Bereichs. Die Medizintechnik wird dem Innerschweizer Spital mit seinen rund 500 Mitarbeitenden völlig neue Felder eröffnen und nachhaltig zu einer Entlastung des Pflegepersonals führen.
Ebenfalls im Zentrum der digitalen Transformation steht die Kommunikation zwischen Patienten und Spital. Auch hier bringt die Zusammenarbeit mit axelion für das Kantonsspital Obwalden einen grossen Mehrwert mit sich – denn die Schwesterfirma trifact AG ist führend im Bereich der Bedside-Technologie mit intelligenten Patienten-Medienterminals. Für eine künftige nahtlose Anbindung wurde nun bereits die Basis geschaffen. In den Worten von Roland Blättler war dies «ein wirklich cleverer Schachzug».
Soziale Kontakte sind substanziell für das persönliche Wohlbefinden. Besonders in Altersinstitutionen spielt die Nähe und der Austausch von Bewohnenden und deren Angehörigen eine zentrale Rolle. Die in die Jahre gekommene Kommunikationslösung des Alterszentrums Zum Wasserturm konnte diesen Bedürfnissen nicht mehr gerecht werden. Dies bewegte die Institutionsleitung dazu, die alte Analog-Telefonleitung auf die neuste Generation aufzurüsten und so die Weichen für die Zukunft zu stellen.
Eine grosse Herausforderung für das geplante Vorhaben waren die technischen Gegebenheiten: Das bestehende Netzwerk wurde im Baukastensystem errichtet. Es fehlte an der entsprechenden Vernetzung und Redundanz. Bald wurde klar, dass im Zuge der Erneuerung der Telefonanlage auch Netzwerk, Alarmserver, Internet und Multimedia auf den neusten Stand der Technik gebracht werden mussten.
In enger Zusammenarbeit mit der Institutionsleitung und der technischen Abteilung des Alterszentrums erarbeitete das Team von axelion ein bedürfnisorientiertes Phasenmodell. Die massgeschneiderte Lösung ermöglichte eine schrittweise Umstellung auf das neue System. Dies hatte zum einen den Vorteil, dass keine grossen Initialkosten anfielen. Zudem wurde die Integration in das laufende System dadurch erheblich erleichtert. Schliesslich musste während der gesamten Umstellung der 24-Stunden-Betrieb inklusive Alarmierung aufrechterhalten werden.
Nebst der Optimierung aus betriebswirtschaftlicher und technischer Sicht lag der Fokus klar auf der Benutzerfreundlichkeit. Die Bewohnenden können neu beispielsweise ihre eigene Rufnummer ins Alterszentrum Zum Wasserturm mitbringen. Durch die hochmodern vernetzten Zimmer und das umfassende Entertainment-Angebot konnte der Service am und mit dem Menschen in den Pflege- und Alterswohnungen nachhaltig erweitert werden. Für ein Wohlbefinden auf allen Ebenen.
Nebst der grossen Flexibilität für die Bewohnenden bietet die neue Anlage auch dem Personal einen enormen Mehrwert in puncto Arbeitszeitminimierung. Der technische Leiter Pascal Zimmermann freut sich über das neue System: «Durch die zentrale Verwaltung können nun beispielsweise die TV-Sender innert weniger Minuten installiert werden, was vorher teilweise mehrere Stunden in Anspruch nahm.»
Das A und O während des ganzen Projektverlaufs war der Dialog. «Wir haben stets auf der gleichen Ebene kommuniziert. Besonders wertvoll war dabei die einfache verwendete Sprache. So konnte ich auch als Laie jederzeit problemlos folgen. Gleichzeitig war es durch den intensiven Austausch faszinierend zu sehen, was heute technologisch alles möglich ist», so René Ackermann, Geschäftsführer des Alterszentrums Zum Wasserturm.
Auch seitens axelion war die Zusammenarbeit sehr bereichernd. Dank der offenen Kommunikation und dem grossen gegenseitigen Vertrauen konnte das Projekt sehr zielgerichtet und effizient umgesetzt und die Kosten tief gehalten werden. Eine wahre Erfolgs-Geschichte!