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Warum wir künftig auf S3 setzen: Mehr Schutz vor Ransomware mit immutable Backups

Warum wir künftig auf S3 setzen: Ransomware-sichere Backups mit Object Lock
23.02.2026 // LESEZEIT 4 MIN

Backups sind deine letzte Verteidigungslinie, wenn etwas schiefläuft: versehentlich gelöschte Daten, technische Ausfälle oder eine Ransomware-Attacke, bei der Angreifer nicht nur Systeme verschlüsseln, sondern gezielt auch Backups löschen möchten.

Genau deshalb migrieren wir unseren bisherigen Cloud-Backupservice schrittweise auf eine moderne Nachfolgelösung. Im Mittelpunkt steht dabei eine Technologie, die sich für sichere und skalierbare Backup-Architekturen etabliert hat: S3 (Object Storage) inklusive Object Lock für immutable Backups.

Was bedeutet «S3» kurz erklärt

S3 steht für einen standardisierten Ansatz, Daten als Objekte zu speichern (Object Storage). Das ist besonders geeignet für Backup-Daten, weil:

  • sehr grosse Datenmengen effizient abgelegt werden können,
  • die Architektur auf Skalierbarkeit und Verfügbarkeit ausgelegt ist,
  • Objekte mit Schutzmechanismen wie Object Lock gegen Manipulation abgesichert werden können.

Backups, die kein Angreifer löschen kann

Bei klassischen Backup-Umgebungen ist ein Risiko besonders kritisch: Wenn ein Angreifer Zugriff erhält, kann er versuchen, Sicherungen zu verändern oder zu löschen genau dann, wenn man sie am dringendsten braucht.

Mit Object Lock kann verhindert werden, dass Backups nach ihrer Erstellung innerhalb einer definierten Frist verändert oder gelöscht werden. In unserer neuen Lösung bedeutet das:

  • Sicherungen sind vor Manipulation geschützt (immutable)
  • selbst dann, wenn ein Angreifer an Credentials gelangen würde
  • ein wichtiger Baustein, um Ransomware-Szenarien sauber abzufedern

In der neuen Umgebung nutzen wir dafür eine ransomware-sichere Storage-Umgebung mit 14 Tagen Immutable als Schutzfenster (gemäss Standard-Setup im Schreiben).

Weitere Vorteile der neuen Cloud-Backup-Lösung

Neben Immutable-Funktionalität bringt die neue Zielarchitektur zusätzliche Pluspunkte:

  • Dediziertes, hochverfügbares Datacenter (Schweiz für die CH-Variante)
  • Laufendes Monitoring des Backupprozesses durch axelion
  • Standardisiertes Backupkonzept als verlässliche Basis
  • Ziel: eine Plattform, die sich langfristig sicher betreiben und weiterentwickeln lässt

Und ganz wichtig: Cloud-Backup ist nur ein Teil eines umfassenden Backup- und Recovery-Konzepts. Mit der Umstellung schaffen wir die Basis, um künftig auch angrenzende Bereiche konsistent aktuell zu halten (z. B. Zugriffskonzepte, übergeordnetes Recovery-Design, Archivierungsgrundlagen).

So läuft die Migration ab (mehrstufig)

Die Umstellung erfolgt in mehreren Phasen:

Schritt 1: Microsoft 365 Backup (ab 01.04.2026)

  • M365-Backups werden neu auf S3 Object Storage in einem Schweizer Rechenzentrum gesichert
  • Retention: 1 Jahr
  • Die Umstellung läuft für Sie in der Regel automatisch
  • Wichtig: Falls Sie eine längere Retention wünschen, bitten wir um aktive Kontaktaufnahme bis 31.03.2026
  • Frühere Backupdaten werden nicht ins neue System migriert; sie werden noch für die Dauer von 1 Jahr aufbewahrt und danach gelöscht (gemäss Schreiben)

Schritt 2: Gap-Analyse (seit 01.01.2026)

Für Kund:innen, die neben M365 weitere Daten im Cloud-Storage sichern, prüfen wir im Hintergrund:

  • ob das aktuelle Backupkonzept unseren neuesten Sicherheitsstandards entspricht,
  • ob Anpassungen sinnvoll oder notwendig sind.
    Dieser Schritt erfordert keine Mitwirkung.

Schritt 3: Abschluss der Migration (weitere Daten)

Danach folgt die Migration weiterer Backupdaten. Hier gibt es zwei Varianten:

  • Schweiz (wenn CH-Standort erforderlich ist)
  • Europa (gleichwertig, oft kostengünstiger – je nach Anforderungen)

Wir sind für dich da

Wenn du Fragen zur Umstellung, zur Retention oder zur passenden Variante (Schweiz/Europa) hast, dann kannst du uns jederzeit kontaktieren.

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